Diversity in der Arbeitswelt

Warum Vielfalt zählt, was Vielfalt braucht.

Die Diversity Show von THEATER-INTERAKTIV bringt es humorvoll auf den Punkt.

Unsere globalisierte Arbeitswelt braucht Diversität und Inklusion. KundInnen, Geschäftpartner und Mitarbeitende kommen aus unterschiedlichen Kulturen, haben unterschiedliche Lebensmodelle, unterschiedliche religiöse und sexuelle Ausrichtung.

Sie liefern wertvolle Perspektiven, die produktiv vernetzt werden müssen. Nur so können Produktion, Angebot und Kommunikation im diversifizierten Markt funktionieren. Toleranz, Akzeptanz und Respekt vorm Anderssein sind wichtige Faktoren in der Unternehmenskultur geworden.

Doch Vielfalt ist auch eine Herausforderung und kann zu Unsicherheiten im Umgang miteinander führen, zu Spannungen und Konflikten.

„Kein Problem! Wir sind doch alle offen und aufgeklärt!“

Oder haben auch wir unsere „blinden Flecken im toleranten Blick“?

Was tun, wenn im Berufsalltag plötzlich Muster und Ressentiments auftauchen, von denen wir glaubten (oder hofften?), sie überwunden zu haben? Die Diversity Show von THEATER-INTERAKTIV bringt diese unbewussten Zuschreibungen auf äußerst amüsante Weise ins Rampenlicht: Vom Standardfettnäpfchen bis zur Vorurteilsfalle für Fortgeschrittene.

Wiedererkennungs- und Aha-Effekte sind dabei garantiert – gerade wenn es um Zuschreibungen in Bezug auf Homosexualität, ethnische Herkunft, Geschlecht und „typische Merkmale“ bestimmter Gruppen geht.

Willkommen im Diversity-Theater-Simulator! Genießen Sie den humorvollen Perspektivenwechsel. Danach werden Sie vieles mit anderen Augen sehen.

Regie: Marcus Morlinghaus

Schauspiel: Bente Lay, Iva Engler, Michael Althauser

Kaum ein Thema hat auch in unseren eigenen Reihen für soviel angeregte Diskussion gesorgt. Alle haben ihre eigenen Geschichten dazu. Die Anekdoten sprudeln nur so, und ehe man sich’s versieht, steht man vor heiklen Fragen – und kontroversen Ansichten: Was ist Toleranz und was nur Ignoranz? Was ist noch nettes Foppen und was schon sexistischer oder rassistischer Übergriff? Was sind wirklich die Unterschiede zwischen Frauen und Männern und was folgt daraus? Welche der alten Rollenbilder haben noch ihre Berechtigung und welche müssen überwunden werden? Oder müssen wir nur Normen überwinden, damit alle die freie Wahl des Lebensmodells haben – aber was verbindet uns dann noch?

Theater ist das beste Mittel verschiede Perspektiven auf einander los zu lassen. Das war und ist immer wieder ein großer Spaß, denn unserem kleinen aber „diversen“ Ensemble spricht vieles dieser Szenen aus der Seele. Wir meinen es alle gut, aber die Welt ist voller Bananenschalen. Es ist eben nicht so leicht, ganz „korrekt“ zu sein. Trotzdem sollte man es versuchen. Und in der Zwischenzeit hilft eine Dosis Humor und Leichtigkeit, Konflikte und Fehler auf der Bühne ausschwingen lassen und gemeinsam darüber lachen. Und da sind wir vom Theater in unserem Element.

Marcus Morlinghaus

Autor und Regisseur der Diversityshow, THEATER-INTERAKTIV